News im Überblick

3. Februar 2012
Pressemitteilung zum Fazit nach 6 Jahren Entwicklungshilfe in Äthiopien.
Der komplette Bericht. 

25. Juli 2011
Manila Bulletin berichtet über die Arbeit der Stiftung Solarenergie Philippinen. (www.mb.com.ph) oder zum Artikel direkt.

Juni 2011
Real Leader Magazine - official magazine of YPO veröffentlicht Porträt der Stiftung Solarenergie Philippinen. Lesen....

12. Mai 2011
Business World Online: "Let there be a light". Eine Reportage am Muttertag über die Solarenergie, die "Ride for Light"-Tour der Stiftung Solarenergie Philippinen. Zum Text... 

26. Februar 2011
Earthproject.com veröffentlicht Link auf Film über Stiftung Solarenergie: "This is a great example of how solar PV can help developing nations develop and still be sustainable." Zum Film...

10. Februar 2011
DYMO® ist eine Marke der Fa. Newell Rubbermaid®. In einer Pressemitteilung verkündet das Unternehmen, dass es 2011 das Programm "Licht für Bildung" unterstützt. Mehr ...

24. Dezember 2010
In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erscheint ein Artikel über das Solardorf Rema. Mehr ...

23. Dezember 2010
Solarstrom für Äthiopien: Die Fa. SOLEOS spendet Photovoltaik-Container für äthiopisches Solardorf zu Ausbildungszwecken. Mehr...

21. Dezember 2010
Die Stiftung Solarenergie veröffentlicht Statement zum Thema "Kerosin". 

Dezember 2010
Stiftung Solarenergie erfüllt Gold Standard Qualitätskriterien beim Klimaschutz.

November 2010
Die vierte Ausgabe des Fachmagazins für ländliche Elektrifizierung "sun connect", herausgegeben von der Stiftung Solarenergie, wird veröffentlicht.

14. November 2010
Einweihung des Solar-Valley Ethiopia und feierliche Inbetriebnahme der Solaranlage im Rahmen des dena Solardachprogramms. Internationale Gäste, der äthiopische Energieminister und ein Vertreter der deutschen Botschaft sind anwesend.

12.-13.November 2010
Fortbildung für äthiopische Mikrofinanzanbieter, Banken und Behördernvertreter. Vorträge von Fachleuten aus vier Kontinenten: USA, Asien, Europa und Afrika.

Oktober 2010
Einweihung des 11. Solar-Center. Jetzt sind 65 Solartechniker im Einsatz.

9.August - 3.September 2010
Qualifizierungs- und Fortbildungskurs für Solartechniker in  der International Solar Energy School. Mehr...

2. August 2010
In der Stuttgarter Zeitung erscheint ein Porträt über Vorstand und Gründer Dr. Harald Schützeichel. Mehr...

7. Juni 2010
Südregion: Eröffnung des neuen Solar Center in Sodo.

18. - 19. Mai 2010
Die Solarlampe ST 2, eine Entwicklung der Stiftung Solarenergie bekommt den "Lighting Africa Outstanding Product Award".
Lighting Africa ist eine Initiative der der World Bank Group (WBG).Mehr ...

10. Mai 2010
In der Oromia-Region wird in Bedele ein neues Solar Center eröffnet.

6. Mai 2010
In der Südregion wird in Hawassa ein neues Solar Center eröffnet.

16. April 2010
Abschluss des dritten Ausbildungslehrgangs zum "Rural Solar Energy Technician".

März 2010
Die zweite Ausgabe unseres Fachmagazins "SunConnect" zur ländlichen Elektrifizierung mit Solarenergie erscheint.

November 2009
Das sechste ländliche Solar-Center für Verkauf, Installation und Wartung von Solaranlagen wird eröffnet in Melka Soda (South).

November 2009
25 weitere Elektriker beginnen ihre Ausbildung in Rema zum "Rural Solar Energy Technician". Dauer der Ausbildung: 6 Monate.

Oktober 2009
Der Trainingskurs "Rural Solar Energy Technician" unserer International Solar Energy School erhält vom Staat die offizielle Akkreditierung als Ausbildungsstudiengang.

Juli 2009
Die International Solar Energy School der Stiftung Solarenergie führt an der Universität Adama eine einwöchige Fortbildung für Dozenten von 10 äthiopischen Universitäten durch. Partner dieser Ausbildungsmassnahme ist ecbp Addis.

11. Juni 2009
Die Stiftung Solarenergie erhält den renommierten Ashden Award for electrification of rural areas. Den mit 20.000 Pfund dotierten Preis überreichte Prinz Charles in London. Die Auszeichnung würdigt neben dem Modellprojekt in Rema vor allem das nachhaltige Konzept der Stiftung Solarenergie für den Aufbau eines Solarhandwerks in Äthiopien.

Mai 2009
Aufgrund der Erfahrungen in Äthiopien entwickelte die Stiftung Solarenergie eine neue Solarlampe (SunTransfer 2), die sowohl als Taschenlampe als auch als fest installierte Lampe genutzt werden kann. Ausserdem ermöglicht SunTransfer 2 das Laden von Handies. Mehr dazu auf der Homepage der SunTransfer GmbH - dem Tochterunternehmen der Stiftung Solarenergie.

April 2009
Die Stiftung Solarenergie vereinbart mit der Stiftung Menschen für Menschen von Karlheinz Böhm die Installation von 1.500 Solar-Home-Systemen für Licht in 144 äthiopischen Schulen. Die Solarsysteme werden in Schulräumen und den Unterkünften der Lehrer installiert. Start der Installation ist das 2. Halbjahr 2009.

März 2009
Stiftung Solarenergie veröffentlicht ein umfangreiches Handbuch für die Ausbildung Solartechnikern im Bereich der ländlichen Elektrifiezierung. Mehr...

18. Februar 2009
Abschluss des zweiten Ausbildungslehrgangs zum "Rural Solar Energy Technician".

November 2008
Eröffnung der ersten vier Solar-Center. Mehr...

1. - 25. September 2008
Fortbildung von 25 Mitarbeitern aus Regionalen Energiebüros in den Möglichkeiten der Solartechnik für die ländliche Elektrifizierung.

31. Juli 2008
Ex-Präsident Bill Clinton besucht bei seinem Aufenthalt in Äthiopien das Solar Village Rema und informiert sich über die Arbeit der Stiftung Solarenergie. Mehr...

Juli 2008
Erneut wurden 1.000 Solar-Home-Systeme in einem Dorf installiert: Rema-ena-Dire. Mehr...

Juni 2008
Rema erhält eine solare Wasserpumpe. In Rema müssen die Menschen oft mehrere Stunden bis zu einer Wasserquelle laufen. Der Weg führt steil hinab vom Plateau des Gebirges in das Tal. Die Stiftung Solarenergie installierte gemeinsam mit dem Kooperationspartner "Menschen für Menschen" ein solares Wasserpumpensystem im Dorf Rema. Mit Hilfe der Kraft der Sonne brauchen die Frauen und Kinder nun den Weg ins Tal nicht mehr zu Fuss überwinden. Die gewonnene Zeit ist wichtig: Zum Beispiel können die Kinder nun tagsüber die Schule besuchen.

April 2008
Rema wird Teil des weltweiten Projekts "One laptop per child". Die Lehrer von Rema erhalten eine ausführliche Schulung in der Anwendung des kleinen Computers. Die Energiefür den Laptop kommt in Rema natürlich von der Sonne.

12. März 2008
Das Projekt "Licht für Bildung III" startet: In einer feierlichen Zeremonie wurde der Rahmenvertrag mit der Gemeinde Rema ena Dire unterschrieben. In den nächsten Monaten werden hier im ersten Ausbauschritt rund 1.000 Hütten mit Solarlicht versorgt. Es ist das bisher größte Solarprojekt in Ostafrika. Die Installation erfolgt durch die äthiopischen Mitarbeiter der Stiftung Solarenergie.

6. Dezember 2007
Start der Ausbildung zum "Rural Solar Energy Technician" für äthiopische Elektrotechniker. Die in dieser Form in Afrika einmalige Ausbildung besteht aus drei Modulen: Solartechnik, Management, Praxis. Ziel der speziell auf die Bedürfnisse der ländlichen Elektrifizierung zugeschnitten Ausbildung ist es, die Teilnehmer zu befähigen, ein kleines Solargeschäft in einer ländlichen Umgebung zu eröffnen.

27. November 2007
Öffentliche Podiumsdiskussion über Solarenergie in Äthiopien, veranstaltet von der "International Solar Energy School" der Stiftung Solarenergie. Anwesend ist auch der Energieminister Äthiopiens.

19. - 23. November 2007
Start der "International Solar Energy School" mit einem "Train of Trainer"-Seminar für Elektrotechnikdozenten aller Universitäten Äthiopiens. Die Dozenten kommen von der Q-Cells AG, Phocos AG sowie dem Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme.
Weitere Informationen zur Schule hier....

Oktober 2007
Baubeginn für das Solar-Center Rema, bestehend aus Unterrichtsräumen, Werkstätten und Unterkünften für Solartechniker. Mehr...

Juli 2007
Die Stiftung Solarenergie - Solar Energy Foundation wird offiziell als äthiopische NGO registriert.

März 2007
Abschluss des bisher grössten Solarprojekts in Äthiopien: der solaren Elektrifizierung des Dorfes Rema mit mehr als 1.000 Hütten. Abschlussbericht hier

Oktober 2006: Start des Projekts Rema
Von Oktober an werden in Rema (ca. 250 km nördlich von Addis Abeba) mehr als 1.000 Hütten sowie eine Gesundheitsstation, Schule und Gemeindeeinrichtungen mit Solarenergie versorgt. Geplante Fertigstellung: Frühjahr 2007.

September 2006: Gründung des Solar-Competence-Centers in Addis Ababa
Die Niederlassung der Stiftung Solarenergie soll mit äthiopischen Mitarbeitern in Zukunft Solarsysteme installieren und für ihren gesicherten Unterhalt sorgen. Ausserdem wird das Solar-Competence-Center im Auftrag der Stiftung Schulungsmassnahmen durchführen.

August 2006: Gründung der Stiftung Solarenergie
Der Förderverein Stiftung Solarenergie e.V. und Harald Schützeichel als Privatstifter gründen gemeinsam die Stiftung Solarenergie. Die neue Stiftung übernimmt die bisherigen Solarprojekte des Fördervereins.

April 2006: Projektentwicklung in Rema in der Region Mida
Der Ort Rema hat sich gegen einen kostenlos überlassenen Dieselgenerator ausgesprochen und sich statt dessen für Solarenergie entschieden. Die Stiftung Solarenergie entwickelt darauf ein Konzept zur dezentralen Stromversorgung mit Solarenergie für ein Dorf mit ca. 6000 Einwohnern.
Ausserdem erhalten im April weitere Gesundheitsstationen solare Kühleinheiten.

September 2005: Inspektionsreise nach Mida
Die Solarsysteme arbeiten technisch problemlos und werden von der Bevölkerung begeistert genutzt. "Es ist wie ein neues Leben", erklärt uns ein Nutzer.

März/April 2005: Pilotprojekt in Mida (Äthiopien)
30 Tukuls und 2 Schulen erhalten Solarlicht, 5 Gesundheitsstationen werden mit Solarkühlschränken zur Medikamentenkühlung ausgestattet.
Unser Kooperationspartner: Stiftung "Menschen für Menschen" von Karlheinz Böhm.


Weitere Pressemitteilungen

Solares Fachwissen für Entwicklungsländer:
Handbuch für Solartechniker


Solare Entwicklungshilfe trägt Früchte. Jahresrückblick 2008


Bill Clinton besucht Projekt der Stiftung Solarenergie in Rema


Installationsstart Rema-Dire (1.500 Solarsysteme)


Eröffnung der "International Solar Energy School"


Licht für Bildung II (Rema) abgeschlossen


Sonne schenken! Unsere Aktion zu Weihnachten 2006


Stiftung Solarenergie gegründet

News

Solarlicht für die Hütten Äthiopiens

Artikel aus der STUTTGARTER ZEITUNG vom 02.08.2010 

Serie Harald Schützeichel und seine Stiftung sorgen für günstigen Solarstrom in Afrika. Von Heinz Siebold

In Äthiopien rufen sie ihn "Lichtbringer". Jedenfalls dort, wo bisher in den Hütten lediglich Laternen für etwas Helligkeit in der dunklen afrikanischen Nacht sorgten. Harald Schützeichel aus Merzhausen bei Freiburg bringt seit fünf Jahren Licht in die sogenannten Tukuls, das gesünder ist als jenes der ätzenden, die Atemwege schädigenden Funzeln, die von einem kerosinähnlichen Sprit gespeist werden. Harald Schützeichels Lampen werden von Strom aus Sonnenlicht versorgt. Das Prinzip ist einfach: Auf der Hütte wird ein kleines Solarmodul angebracht, eine Leitung zur Batterie gelegt, eine Energiesparlampe aufgehängt. Abends wird sie einfach eingeschaltet und leuchtet bis Mitternacht. Finanziert werden die Anlagen mit Spendengeld aus Europa.

Licht auf Knopfdruck ist in Äthiopien auf dem Land weitgehend unbekannt. Das wusste Harald Schützeichel, als er vor sieben Jahren eine neue Aufgabe suchte und schließlich eine Stiftung gründete, die Geld für gesunde, umweltfreundliche und bezahlbare Lichtquellen für Afrika sammelt. Da hatte er gerade seinen Posten als Vorstandsvorsitzender der börsennotierten Freiburger Solarstrom AG aufgegeben, bei einer der Pionierfirmen, die frühzeitig hierzulande Dächer von Wohnhäusern, Fußballstadien und Zeitungshäusern mit Fotovoltaikanlagen bestückte. Schützeichel hat die SAG an die Börse gebracht und bundesweit etabliert. Aber nach einer verpatzten Kapitalerhöhung und rückläufigen Geschäften gab es zunehmend Differenzen zwischen ihm und dem Aufsichtsrat, und so richtig ins Geschäftsleben hat der Rheinländer auch nicht gepasst. Der 1960 in Bonn geborenen Schreinersohn war zuvor eigentlich auf dem Weg zum Pfarrer: Ministrant, Studium der Kirchenmusik und der Theologie, eine Doktorarbeit zum Thema "Die Orgel im Leben und Denken von Albert Schweitzer". Von 1990 bis 1996 war er Studienleiter an der Katholischen Akademie in Freiburg, nebenbei spielte er die Orgel in verschiedenen Freiburger Kirchen.

Pfarrer ist er also nicht geworden, aber eine Art Missionar dann doch. So wie sein großes Vorbild Albert Schweitzer. Er mag diese Bezeichnung nicht gelten lassen, er sieht sich lieber als Entwicklungshelfer, er will helfen, dass es dauerhaft besser wird. So weit, dass künftig auch ein Markt entsteht und die Afrikaner es sich leisten können, größere Solaranlagen zu installieren. Er ist auf jeden Fall ein Überzeugungstäter. "Die Energiefrage" ist für ihn "zentral für die globale Entwicklung, für Krieg oder Frieden, Wohlstand oder Elend." Er benennt die Dimensionen: Momentan verbraucht ein Viertel der Menschheit drei Viertel der Energie, drei Viertel leben in Energiearmut. Die Stiftung Solarenergie will einen bescheidenen Beitrag zur Veränderung leisten. Und das nicht nur mit Geld und Spenden. Schützeichels Entwicklungsmission hat sich zum Vollzeitjob entwickelt, er ist von Anfang an selbst nach Äthiopien gereist, hat mit der "Aktion Mensch" des Schauspielers Karlheinz Böhm geeignete Orte für die ersten Projekte ausgesucht. 80 Prozent der rund 70 Millionen Äthiopier haben keinen Zugang zum Stromnetz. Wenn sie nicht kaputt sind und Sprit haben, liefern Dieselgeneratoren Strom wenigstens für Wasserpumpen, Krankenhäuser oder Schulen. Auf dem trockenen Land wären Solaranlagen eigentlich die ideale Energiequelle.

In zwei Dörfern, rund 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt Addis Abeba, hat Schützeichels Stiftung Solarenergie begonnen, mittlerweile sind dort 2500 Solaranlagen installiert worden - von den Einheimischen selbst, die Schützeichel und seine technischen Helfer zunächst einmal zu Elektroinstallateuren ausbilden mussten. Inzwischen hat die Stiftung in Addis Abeba dafür eine Schule gegründet. Ganz geschenkt bekommen die Bauern die Anlagen nicht. Für die Batterien, die nach rund fünf Jahren gewechselt werden müssen, ist ein Obolus fällig, den ein Verein im Dorf einzieht. Aber das alles musste aufgebaut werden, Vereine oder Genossenschaften gab es nicht, Gemeinschaft ist auf dem äthiopischen Land Familie oder Sippe.

"Wir bringen mehr als nur Strom und Licht", betont Schützeichel immer wieder. "Licht ist dort eine neue Lebensqualität und auch die Chance für Bildung der Kinder." Denn die Nacht kommt in Äthiopien früh und rasch, die Dunkelheit ist sehr schwarz. Kinder, die nach der Schule bei der Feldarbeit helfen müssen, können erst abends die Hausaufgaben machen - aber nur, wenn ordentliches Licht vorhanden ist. Mittlerweile wurden weitere Solaranlagen in 33 äthiopischen Dörfern verkauft, Solarstrom wird nicht nur in den Hütten, sondern für Wasserpumpen, Schulbeleuchtungen und Kühlschränke in Krankenstationen genutzt. Und es gib Anerkennung: Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton ist im letzten Jahr mit Tochter Chelsea zu Schützeichel in die Solardörfer nach Äthiopien gekommen, um sich die Pionierprojekte anzusehen und zu loben. Und vor zwei Monaten hat die Stiftung den Preis Lighting Africa Outstanding Product Award erhalten. "Ein Ansporn, weiterzumachen", freut sich der "Lichtbringer". Die nächsten Projekte sind in Vorbereitung.

News

Lighting Africa Award 2010

Internationaler Preis für Solarlicht

Preisverleihung auf Lighting Africa-Konferenz in Nairobi

19. Mai 2010. Das Tochterunternehmen der Stiftung Solarenergie erhält die internationale Auszeichnung für das beste Solarlicht. ...Fortsetzung
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